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Meine Touren 2019

 

Hinweis: Bitte mir melden, wenn in der Eremitage Waghäusel eine Führung gewünscht wird; je früher desto besser, damit ich mit der Eremitage meinen Termin realisieren kann. Die Führungen sind beliebt.

Da die Anmeldungen sehr kurzfristig und spontan kamen, konnte ich keine Führungen anmelden. Ich habe dann in Waghäusel bei der Besichtigung, am Denkmal für die Schlacht von Waghäusel, im Haus und ganz entspannt im Garten bei der Vesper alles kurz erklärt. Überhaupt lohnt sich allein für die Einkehr in der Heckerstube oder im Garten wegen der netten Bewirtung ein Besuch, eine Rast hier. Wenn man hier klickt, kann man den Eindruck dieser Tour genießen :-)

 

Übersicht:

1. Pamina-Tour mit Museum Haus Krumacker Seltz bzw. Wachthaus in Mothern  70 km

2. Tour Worms - Mainz Von Kaiserdom zu Kaiserdom 1  65 km

3. Tour Speyer - Worms Von Kaiserdom zu Kaiserdom 2  60 km

4. Tour Bodensee Radolfzell - Wallhausen - Überlingen - Unteruhldingen (Pfahlbauten) - Meersburg - Fähre - Staad - Konstanz  45 km Achtung siehe Eilmeldung zur Touränderung!!!

5. Tour Waghäusel Eremitage  47 km, hin- und zurück 84 km 

Weitere Touren, die ich noch übernommen habe:

06.10.2019 SO 10h: Leopoldshafen Fähre, Sigillata Rheinzabern, Ziegeleimuseum Jockgrim

13.10.2019 SO 10h: Neuburgweier Fähre, Berg Scheibenhardt Bienwald, Büchelberg Kandel Wörth

 

 

 

Tour Waghäusel Eremitage  47 km, hin- und zurück 84 km

Termin: SO 22.09.2019 um 10 Uhr am ADFC-Büro (Umweltzentrum) Kronenstr. 9. Anmeldung bitte per email, vor allem, wenn die Führung gewünscht wird, dann schon einige Wochen vorher anmelden, damit ich eine Chance habe, einen Termin zu bekommen.

Hin über Rhein 47 km Leopoldshafen - Rußheim - Huttenheim - Philippsburg - Waghäusel Eremitage

Zurück 37 km über Wiesental - Graben-Neudorf.

Wer zurück mit der Bahn fahren will, ab Waghäusel geht es im Stundentakt nach Karlsruhe. Es gilt der KVV-Tarif.

Die Strecke ist eben und geht auf dem Hinweg durch die Rheinauen.

In der Eremitage (barockes Jagd- und Lustschloss von 1724) sind im Küchenbau immer verschiedene Ausstellungen. In der Heckerstube gibt es Kaffee und Kuchen. Wenn wir eine Gruppe ab 10 Personen sind, können wir eine Führung bekommen. Auswahl aus den Themen

a) Entstehungsgeschichte Eremitage Waghäusel,
b) Badische Revolution - Freiheitskämpfe in Waghäusel 1849,
c) Geschichte Südzucker.

Wenn die Führung gewünscht wird, bitte mindesten 2 Wochen vorher melden, besser noch früher, damit ich das organisieren kann. Die Führung kostet 3 EUR (Minimum 30 EUR).

Die Führung dauert 1,5 Stunden und beginnt um 14 Uhr 

Öffnungszeit Eremitage Küchenbau 14-18 h. 

www.waghaeusel.de

Die Eremitage in Waghäusel ist ein durch Damian Hugo Philipp von Schönborn ab 1724 errichtetes barockes Jagd- und Lustschloss.

https://de.wikipedia.org/wiki/Eremitage_(Waghäusel)

Zur Geschichte der Eremitage:

http://www.waghaeusel-eremitage.de/,Lde/176951.html

http://www.eremitage-waghäusel.de/index.php/kuechenbau

Den Grundstein zur Eremitage in Waghäusel legte am 26. September 1724 Damian Hugo Philipp von Schönborn, von 1719 - 1743 - Fürstbischof von Speyer. Bereits 1720 hatte er die Residenz von Speyer nach Bruchsal verlegt und dort mit dem Schlossbau begonnen. Damian Hugo überzog das Hochstift Speyer mit einem Alleesystem, das die neue Residenz Bruchsal mit herrschaftlichen Anlagen wie Schloss Kislau in Bad Schönborn, Altenbürg und die Eremitage in Waghäusel verband und den Wald erschloss.

Die Speyerer Fürstbischöfe suchten in ihrer Waghäuseler Eremitage in unmittelbarer Nähe zu Wallfahrtskirche und Kloster sowohl Ruhe für religiöse Übungen wie Entspannung durch die Jagd.

Michael Ludwig Rohrer aus Rastatt, u. a. Hofbaumeister der Markgräfin Sibylla Augusta von Baden-Baden, plante die erste Anlage der Waghäuseler Eremitage, die von 1724-1729 erbaut wurde - ein sechzehneckiger Hauptbau mit acht "Eremitenpavillons". Stilprägend war das Sommerschloss Marly-le-Roi, geschaffen vom französischen König Ludwig XIV - eine aufgelockerte Bauweise in Form eines von Pavillons umgebenen Hauptbaus. Wohl durch den Würzburger Barockbaumeister Balthasar Neumann angeregt, ließ Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn schon 1730 anstelle der kleinen sehr einfachen Eremitenhäuschen vier zweistöckige Kavalierpavillons mit quadratischem Grundriss errichten - “Küchenbau", "Garde zu Pferd und Fuß", "Fremdenbau" und "Cavalierbau". Im Jahr 1747 beauftragte Fürstbischof Franz Christoph von Hutten seinen Architekten Balthasar Neumann mit einer Erweiterung des Hauptbaus mit vier Flügeln. Die 4 Kavalierhäuser wurden ebenfalls um den hinteren Teil außerhalb der Ringmauer vergrößert.
Mit dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 wurde das Hochstift Speyer aufgelöst, dessen rechtsrheinischer Teil mit Waghäusel fiel an den badischen Staat. Die Eremitage, für die man danach zunächst keine Verwendung mehr fand, entging der Versteigerung für einen geplanten Abriss nur dank des Einsatzes des Geheimen Finanzrates Bürklin.

Im Jahr 1837 kaufte die "Badische Gesellschaft für Zuckerfabrikation" die rund 13 Hektar große Schlossanlage vom badischen Staat.

Die ersten Produktionsgebäude für die Zuckerherstellung entstanden im ehemaligen Ökonomiehof. Im Lauf der Jahre mussten alle barocken Wirtschaftsgebäude neuen Industriebauten weichen. Die Grundlinien der barocken Anlage und einige Reste der Wegeachsen konnten sich aber überraschend deutlich in der Struktur der Fabrikanlage halten. Zwischen den Fabrikanlagen blieben einzig der Eremitage-Hauptbau, der von der Fabrikverwaltung genutzt wurde, und die Kavalierhäuser, die als Werkswohnungen dienten, erhalten.

Im südwestlichen "Fremdenbau" wohnten zeitweise die Fabrikdirektoren. Er wurde in den 1870er Jahren nochmals verlängert und erhielt eine Veranda in zierlicher Wintergartenarchitektur in Form der Gründerzeit. Das nordwestliche Kavalierhaus wurde 1968 abgerissen, um einem Melassetank Platz zu machen. Die übrigen drei Kavalierhäuser entgingen dem schon geplanten Abriss und wurden von 1988 bis 1992 mit Mitteln der Südzucker AG, der Stadt Waghäusel, der Denkmalstiftung Baden-Württemberg und des Landesdenkmalamtes renoviert.

Der Hauptbau der Eremitage blieb lange im Wesentlichen unverändert. Im Jahr 1860 richtete die Direktion der Zuckerfabrik für die protestantischen Beschäftigten, eine Minderheit in der überwiegend katholischen Gegend, einen Betsaal im Erdgeschoss mit eigenem Zugang und später auch eigener Kirchenglocke ein. Er wurde bis zur Fertigstellung der Waghäuseler Friedenskirche 1967 genutzt.

In den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts beschäftigte die Zuckerfabrik Waghäusel fast 1000 Mitarbeiter und war damit eine der großen Fabrikanlagen des badischen Raums.

Die bis 1995 bestehende Zuckerfabrik Waghäusel verkaufte 1997 das gesamte Gelände inklusive der Eremitage an die Stadt Waghäusel.

1997 verkaufte die Südzucker AG das Zuckerfabrikgelände einschließlich der Eremitage an die Stadt Waghäusel, die über Jahre mit Zuschüssen des Landes Baden-Württemberg umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an der denkmalgeschützten Schlossanlage durchführte. Zunächst wurden am Hauptbau Dächer, Fenster, Sockel, Verputz und Farbgebung erneuert. Im Jahr 2004 erhielt die Rotunde des Hauptbaus einen neuen, dem historischen Vorbild nachempfundenen Dachstuhl aus Stahl und Holz. Die seit dem Umbau in den 1920er Jahren zugeschütteten Teile des Kellers unter dem Eingangsbereich und Reste des von Balthasar Neumann konzipierten Treppenhauses wurden freigelegt. Im Bauschutt fanden sich dort noch Kacheln und Putzreste der Originalausstattung des 18. Jahrhunderts. Man entdeckte und sicherte die Reste des für die Zeit um 1750 überaus fortschrittlichen Kanalsystems. Teile des historischen Achsensystems der Anlage wurden durch Pflanzung von Baumalleen wiederhergestellt. Die Innensanierung des Hauptbaus dauerte von Mitte 2010 bis Ende 2013, dabei wurden historische Befunde freigelegt und konserviert. Seit Januar 2014 wird die Eremitage nach und nach der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

Badische Revolution 1849: Gefecht bei Waghäusel.

 Als die Hegemonialmächte Preußen und Österreich die Verfassung der Paulskirche ablehnten, brach die dritte Revolution, die Badische Revolution aus. Fast die ganze Badische Armee wechselte zu den Aufständischen, außerdem fiel die Festung Rastatt an die Revolutionären, sodass 45.000 Soldaten zur Verfügung stand, sowie Munition und Geschütze, von denen allerdings nur 50 einsatzbereit waren. Da die Offiziere nicht übergelaufen waren, musste deren Aufgabe von Unteroffizieren durchgeführt werden. Diese hatten allerdings nicht die Kenntnisse und Erfahrungen eines Offiziers.

 Sie standen den Preußen, Bayern, Hessen mit 70.000 Mann und 126 Geschützen gegenüber, die auf der linken Rheinseite standen. In einem taktischen Überraschungsangriff wechselten die Preußen am 21.06.1849 unter Generalleutnant Moritz von Hirschfeld in Germersheim über den Rhein. Sein Corps näherte sich Bruchsal, als sie bei Waghäusel bei der Zuckerfabrik von der Hauptmacht der badischen Revolutionsarmee unter General Ludwik Mieroslawski  angegriffen wurden. Es gelang den Badenern zunächst auch, die Preußen zurück zu drängen. Aber sie brachen die Verfolgung zu früh ab. Die Preußen holten Nachschub. In Eilmärschen konnte zwar eine Umklammerung verhindert werden. Aber die badische Armee schmolz durch Desertation und Disziplinlosigkeit schnell zusammen, eine Verteidigungslinie an der Murg kam nur lückenhaft zustande. In Einzelgefechten zogen sie sich in die Schweiz zurück. Nur Rastatt konnte sich noch bis zum  23.07.1849 halten, bevor sie sich ergaben. Damit war die badische Revolution endgültig niedergeschlagen.

 https://de.wikipedia.org/wiki/Gefecht_bei_Waghäusel

 

Pamina Tour mit Museum Haus Krumacker Seltz bzw. Wachthaus in Mothern  70 km

Termin: SO 07.04.2019

Mothern 1. Sonntag im Monat 14-17 Uhr

Seltz auf Anfrage, Museum wird deshalb kurzfristig ausgewählt

Weitgehend  eben, Anreise ab HBF KA ADFC-Büro Kronenstraße 9 um 10 Uhr, Anmeldung nicht nötig.

Karlsruhe - Fähre Neuburg - Seltz - Fähre Plittersdorf - Rastatt - Ötigheim - Karlsruhe

 

Tour Worms - Mainz Von Kaiserdom zu Kaiserdom 1  65 km

Termin: SO 05.05.2019

Weitgehend  eben, Anreise per Bahn ab HBF KA Buchhandlung, Anmeldung nötig, bevorzugt per email.

Worms - Guntersblum - Oppenheim - Nierstein - Mainz

Bahn (SÜWEX): Karlsruhe - Worms und Mainz - Karlsruhe

Mit dem Zug (SÜWEX) nach Worms und dann geht es mit dem Rad vom Kaiserdom St. Peter, vorbei am Denkmal von Hagen, der gerade das Rheingold in den Rhein kippt, in Richtung Mainz.

Linker Hand sieht man die Weinberge und rechts den Rhein. Man radelt immer wieder am Rhein und schwenkt bei Guntersblum auf den Rheinterrassen-Radweg, um durch den idyllischen Weinort Oppenheim zu radeln. Bei Nierstein gehen die Weinberge bis an den Rhein, das Panorama, das man hier hat, lässt schon den engen Mittelrhein bei Bingen erahnen. Vom Rheinufer in Mainz geht es zum Kaiserdom St. Martin und zur Stefanskirche mit den Fenstern von Marc Chagall

 

Veranstaltung im Karlsruher Klimafrühlung

 

Tour Speyer - Worms Von Kaiserdom zu Kaiserdom 2  60 km

Termin: SO 09.06.2019

Weitgehend  eben, Anreise per Bahn ab HBF KA Buchhandlung, Anmeldung nötig, bevorzugt per email.

Speyer - Otterstadt - Altrip - Ludwigshafen - Worms

Bahn (SÜWEX): Karlsruhe - Speyer und Worms - Karlsruhe

Mit dem Zug (SÜWEX) nach Speyer zum Kaiserdom. Mit dem Fahrrad von dort am Rhein entlang nach Ludwigshafen. Von dort geht es dann nach Worms zum Kaiserdom St. Peter, dem ältesten Jüdischen Friedhof, dem Lutherdenkmal an den Rhein zu Hagen, der gerade das Rheingold in den Rhein kippt.

 

Tour Bodensee Radolfzell - Allensbach - Wallhausen - Fähre - Überlingen - Unteruhldingen (Pfahlbauten) - Meersburg - Fähre - Staad - Konstanz  45 km

Achtung siehe Eilmeldung zur Touränderung!!!

Termin: SA 27.07.2019

Weitgehend eben, aber nach Wallhausen mit etwas Steigungen, auch von Staad hoch zum Radweg nach Konstanz. 100 hm.

In Unteruhldingen können wir das Pfahlbaumuseum besuchen.

Anreise per Schwarzwaldbahn ab HBF KA Buchhandlung, Anmeldung nötig, bevorzugt per email.

 

 

Jahresende 2019 und Matisse in Mannheim

Veröffentlicht am 12.03.2020

Und noch eine Anmerkung: In der Kunsthalle Mannheim ist noch bis zum 19. Januar 2020 die Ausstellung "Inspiration Matisse". Das ist auch eine Gelegenheit, die Kunsthalle nach dem großen Umbau zu erleben. 

 

Es ist der 1. Januar 2020, an dem wir jetzt nach Mannheim fahren.

Wir nehmen die Bahn um 11:25 und treffen uns dazu um 11:05 vor der Bahnhofsbuchhandlung im HBF Karlsruhe. Bitte unbedingt vorher noch bei mir melden, wenn jemand noch mitkommen will, damit ich vorher schon weiß, wieviele BW-Tickets ich brauche ! Zumal das BW-Ticket schon von einer Anreisenden eventuell vorher zum Anreisen gekauft wird.

Die Kunsthalle Mannheim ist etwa einen km vom HBF Mannheim entfernt. Wir können uns überlegen, ob wir da das Fahrrad überhaupt mitnehmen. Das Fahrrad kann dann in der Abstellanlage Süd oder Ost abgestellt werden. Wobei in der Anlage Süd meistens mehr Platz frei ist. Was meint ihr?

Nicht nur die Matisse-Ausstellung in Mannheim war ein Erlebnis, auch die neu gebaute Kunsthalle zu entdecken und erforschen, das schon allein lohnt einen Besuch.

Mein Karl-Friedrich-Gymnasium steht gerade auf der anderen Straßenseite. In der Oberstufe hatten wir die Freiheit, in der großen Pause statt des Schulhofs, unsere Pause im Park hinter der Kunsthalle zwischen der Jugendstil-Kunsthalle von Hermann Billig und Wasserturm zu verbringen. Zum Ende meiner Schulzeit entstand dort eine Großbaustelle, die Kunsthalle bekam einen modernen Anbau, der sehr interessant gestaltet wurde und gerade auch die Skulpturen eindrucksvoll präsentierte.

Dieser Anbau wurde jetzt nach vielleicht 40 Jahren abgerissen und ein ganz neues Gebäude und damit ein ganz neues Konzept erstellt. Aber keine Angst, der Jugendstilbau ist noch da und wurde interessant sichtbar integriert. Der Übergang vom neuen Gebäude in den Jugendstil-Teil geht über einen Gang, der ein Raumgefühl erzeugt, was einen verleitet, zu überprüfen, was ist echt, was ist optische Täuschung? Man streckt instinktiv den Arm über die Linie, um zu ertasten, ob die Seitenwand wirklich zurück weicht, oder ob man sie ertasten kann? "Nicht in den Raum greifen", mahnte mich eine Aufpasserin, "das kann den Alarm auslösen". Das war für mich die Gelegenheit, mich mit ihr über das neue Museum zu unterhalten. Ja, sie ist ein kompletter Neubau, die bisherige neue Kunsthalle wurde abgerissen. Man stellte fest, über die Jahre wurden die Keller mit den umfangreichen Depots, das ganze Fundament, immer feuchter. Die Sponsoren entschieden dann, statt zu renovieren und dann doch mit Kompromissen zu leben, gleich ganz neu zu bauen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. In den meisten Museen lagern der größte Teil der Kunstwerke, der Arbeiten in Depots und werden vom Museumsbesucher so gut wie nie gesehen. Hier reiht sich nach oben ein Cubus an den anderen, drinnen sind dann Regale, wo die Schätze gelagert und präsentiert werden. Ganz ungewohnte Einblicke.  Oder ein Cubus ist eine Werkstatt, ein Kunstwerk ist im Entstehen, Muster stehen herum. Auf dem Tisch liegt ein angebissenes Brötchen, eine angefangene Konserve, … In einem anderen Cubus muss man aufpassen, sich in einem alten Dachboden nicht den Kopf anzustoßen, …, man findet auch die Skulpturen wieder, anders gruppiert oder zugeordnet ... und von ganz oben mit Panoramablick auf Wasserturm und die Anlage hängt eine Kette von Bettgestellen und immer wieder, wenn eine Geige darin einen Betrachter entdeckt, streicht der Bogen über die Saiten. Ja, diese Ausblicke, die andersherum die Kunsthalle zu lichtdurchfluteten Räumen machen. Licht ist aber andererseits etwas, was für Kunstwerke nicht unbedingt förderlich ist, die UV-Strahlung zerstört langsam aber sicher. Da erschließt sich, warum die ganze Kunsthalle in ein Metallnetz eingepackt ist. Man ist damit in einer transparentenen Halle, die UV-Strahlung wird aber im Metallnetz reflektiert und kommt nicht an die Kunstwerke. 

Wir alle, die wir das Jahr mit Matisse und der neuen Kunsthalle in Mannheim begannen, waren begeistert. Es gab viel zu schauen, zu staunen, ...

 

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Das Jahresende 2019

Veröffentlicht am 15.12.2019
14.12.2019 Unser Ausflug nach Gengenbach und zum Vogtsbauernhof
Wenn Engel reisen … Im Kinzigtal kam die Sonne raus, im Vogtsbauernhof und dann in Gengenbach, den Regen haben wir im Rheintal zurückgelassen. Es war mild und trocken. Ein Genuss, wo für jeden Geschmack was dabei war. Ich habe mir mit einem Dinkelbauernbrot mit Maronen, auch Maronenmehl das Geschmackserlebnis nach Karlsruhe gerettet. In Gengenbach ist die Engelsgasse jetzt eine komplette Augenweide. Alles ist rausgeputzt und Autos sind jetzt offensichtlich aus dieser romantischen Straße verbannt. Damit taucht man ohne Abstriche in die Welt des 17. Jahrhunderts. Mit den Kohleschütten und den Metallkästen für die Kellerabgänge wirkt diese Gasse wie die Illustration aus einem Buch von Charles Dickens. Überhaupt ist Gengenbach immer ein Erlebnis. Antoine de Saint-Exupéry. Der Adventskalender, die Ausstellung im Museum Haus Löwenberg, dank dem Engagement und den vielen Verbindungen des Kurators Reinhard End wird jede Ausstellung zu etwas einzigartigem. Diesmal ist es neben vielem anderen eine Original-Illustration von Antoine de Saint-Exupéry. Er zeichnete meistens zuerst eine Grafik und diese inspirierte ihn zu den wunderbaren, tiefsinnigen Geschichten. Unglücklicherweise verschenkte er der die Original-Zeichnungen seinem Chauffeur. Und so verschwanden diese einzigartigen Originale überall hin, und wer eine besaß, behielt sie auch, für die Öffentlichkeit waren sie verloren. Vor einiger Zeit geriet einer der Sammler, der zwei Bilder hatte, in Geldnot und musste eines davon versteigern. Jean-Marc Probst aus Lausanne erwarb es für seine weltgrößte Sammlung des Werkes von Saint-Exupéry. Jean-Marc Probst besaß auch aus der Suche nach allen Veröffentlichungen zum Kleinen Prinzen in inzwischen mehr als 400 Sprachen und Kunstformen, eine handschriftliche Ausgabe des Gengenbacher Kalligrafen Waldemar Dahlke. Kurator Reinhard End beziehungsweise seine Frau Barbara entdeckte bei Dahlke diese Ausgabe und damit war der Kreis nach Gengenbach geschlossen und gleichzeitig die Verbindung zum Sammler Jean-Marc Probst. Das Original von Antoine de Saint-Exupéry wurde bis jetzt erst einmal in Paris ausgestellt. Und jetzt in Gengenbach. Die Betrachter in Gengenbach gehören somit zu einem sehr kleinen Kreis von Menschen, die ein Original von Antoine de Saint-Exupéry betrachten dürfen.
Für mich sind es auch gerade diese persönlichen Geschichten, die Gengenbach zu einem besonderen Schatzkästchen machen, zu dem ich immer wieder gerne reise.
 
Und ein Danke an alle, die auf diesem Ausflug mit dabei waren. Gemeinsam erlebtes macht es aus. Wir treffen uns immer wieder, tauschen aus, was wir gerade erlebt haben.
Ich wünsche allen frohe und gesegnete Feiertage und als wichtigstes ganz viel Gesundheit jetzt und im nächsten Jahr.
 
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Von Speyer nach Worms am Sonntag 9. Juni 2019 55-60 km

Veröffentlicht am 12.06.2019

Von Speyer nach Worms am Sonntag 9. Juni 2019

55-60 km

Die Tour:

Das Wetter war optimal. Wir hatten Sonnenschein und unterwegs auch immer wieder erfrischenden Fahrtwind. Genau zur Halbzeit im Naturschutzgebiet Maudacher Bruch war das Zelt der Arbeitsgemeinschaft der dortigen Vereine war bewirtschaftet und es gab für jeden Geschmack zu essen und zu trinken. Als es weiterging schaute ich diesmal genau hin und wir kamen ohne suchen und verfahren hinaus nach Oggersheim und Oppau. Ab da ging es am Rhein entlang nach Worms.

Ankunft an der Rheinterrasse beim Hagendenkmal. "Uns ist in alten Mären gar wundersviel geseit / von Helden und Lorebeeren und groter Arebeit / von Freude, Hochgeziten …" , wenn ich das ganze Nibelungenlied erzählt hätte, wären wir am Abend noch dort gestanden, … so erzählte ich nur das wichtigste, ergänzt mit Anmerkungen eines Mitradlers, … aber wir hatten ja noch einiges vor uns, den jüdischen Friedhof, den Dom, das Lutherdenkmal, die Synagoge. Und nach diesem heißen Tag freuten ich alle auf das Eis am Pavillon.

Es hat Spaß gemacht, Natur, Kultur, Genuss :-)

Beschreibung und Anmeldung:

Weitgehend  eben, Anreise per Bahn ab HBF KA Buchhandlung, Anmeldung nötig, bevorzugt per email.

Die Tour: Speyer - Otterstadt - Altrip - Ludwigshafen - Worms

Bahn (SÜWEX): Karlsruhe - Speyer und Worms - Karlsruhe

 

Zunächst das Organisatorische:

Da wir mit dem Rheinland-Pfalz-Ticket fahren, brauche ich einen Überblick, wer alles mitradelt. Auch geht es um die Anzahl der Fahrräder, der SÜWEX hat zwar viele Fahrradplätze, aber wir sind nicht die einzigen, die mit diesem Zug fahren. Deshalb am besten eine email (coberkmann@aol.com) an mich.

Geplant ist Abfahrt um 8:08 im HBF KA, damit ich weiss, wieviele endgültig da sind, bitte bis 7:45 vor der Buchhandlung bzw. den Fahrkartenautomaten im Durchgang sein.

Mit dem Zug (SÜWEX) nach Speyer zum Kaiserdom. Mit dem Fahrrad von dort am Rhein entlang nach Ludwigshafen. Von dort geht es dann nach Worms zum Kaiserdom St. Peter, dem ältesten Jüdischen Friedhof, dem Lutherdenkmal an den Rhein zu Hagen, der gerade das Rheingold in den Rhein kippt.

Hinweis Ludwigshafen: Umfahrung der Stadt und BASF:

Hier sind zwei Routenwahlmöglichkeiten vorhanden. Einerseits die innerstädtische Route entlang der BASF und der Parkinsel und andererseits seit einiger Zeit die sogenannte Grünroute. Bis jetzt war die lange Passage durch Ludwigshafen und dann 7 km entlang der BASF nicht besonders attraktiv. Diese neue Route über das Naturschutzgebiet Maudacher Bruch macht jetzt wirklich Spaß.  Denn diese verläuft von Süden aus dem Bereich des Rheindamms kommend über Rheingönheim, das Maudacher Bruch und das Weihergebiet am Willersinn bis nach Oppau weitgehend über autofreie oder zumindest autoarme Wege und Straßen. Sie ist bis in die Mitte beim Sportheim gut in Richtung Worms ausgeschildert. Wenn das Sportheim bewirtschaftet ist, kann man dort Rast machen. Ab da gibt es allerdings keine Wegweiser des Radrheinwegs. Man muss sich links halten und dann Richtung Oggersheim suchen. Dann kommen irgendwann wieder die Wegweiser. 

Wenn man dann Oppau hinter sich hat, geht es am Rhein entlang, um die Polder nach Worms. In Worms kommen wir an der Rheinpromenade an, wo Hagen gerade das Rheingold in den Strom kippt.

Von dort geht es dann zum Dom, dem jüdischen Friedhof "Heiliger Sand", dem Lutherdenkmal zum "Reichstag zu Worms".

Dort kann man auch einkehren. Von da kommen wir zum Bahnhof, wo es zurück mit dem Zug nach Karlsruhe geht.

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Von Worms nach Mainz 65 km von Kaiserdom zu Kaiserdom am Sonntag 5. Mai 2019

Veröffentlicht am 05.05.2019

Zunächst das Organisatorische:

Da wir mit dem Rheinland-Pfalz-Ticket fahren, brauche ich einen Überblick, wer alles mitradelt. Auch geht es um die Anzahl der Fahrräder, der SÜWEX hat zwar viele Fahrradplätze, aber wir sind nicht die einzigen, die mit diesem Zug fahren. Deshalb am besten eine email (coberkmann@aol.com) an mich.

Geplant ist Abfahrt um 8:08 im HBF KA, damit ich weiss, wieviele endgültig da sind, bitte bis 7:45 vor der Buchhandlung bzw. den Fahrkartenautomaten im Durchgang sein.

Zurück fahren wir 18:13 ab Mainz und sind dann um 19:53 wieder in Karlsruhe.

Es hat mich gereizt, jetzt auch zum 3. Kaiserdom zu radeln. Die 3 Städte liegen ja auch ganz praktisch an der Route des SÜWEX von Karlsruhe nach Mainz.

Mit der Bahn geht es also nach Worms. Damit wir Zeit für Mainz haben, beschränken wir uns bei dieser Tour auf den Kaiserdom St. Peter.

 
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Bansky "Love is in the Bin" Frieder Burda Museum Baden-Baden

Veröffentlicht am 18.02.2019

Bansky Frieder Burda Museum Baden-Baden "Love is in the Bin"

 
Bansky Frieder Burda Museum Baden-Baden "Love is in the Bin"

Bei Sotheby's in London wurde Ende 2018 das Bild "Girl with Balloon" versteigert. Kaum erhielt für 1,8 Mio EUR eine europäische Sammlerin den Zuschlag, begann das Bild sich selbst zu zerstören, es lief durch einen Schredder, der unsichtbar im unteren Bilderrahmen eingebaut war. Angeblich durch eine Funktionsstörung blockierte der Schredder, sodass das Bild nicht total zerstört wurde. Laut Bansky funktionierten die Tests mit Kopien. 
War Bansky selber bei der Auktion und startete per Funk dieses Zerstörungswerk? Nach der Auktion fiel ein Mann auf, der mit der Security in Streit geriet. Ein Mann mit Mantel und Hut. War es Bansky?
Das Bild heißt jetzt "Love is in the Bin". ("Die Liebe ist im Eimer")
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