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Das Jahresende 2019

Veröffentlicht am 15.12.2019
14.12.2019 Unser Ausflug nach Gengenbach und zum Vogtsbauernhof
Wenn Engel reisen … Im Kinzigtal kam die Sonne raus, im Vogtsbauernhof und dann in Gengenbach, den Regen haben wir im Rheintal zurückgelassen. Es war mild und trocken. Ein Genuss, wo für jeden Geschmack was dabei war. Ich habe mir mit einem Dinkelbauernbrot mit Maronen, auch Maronenmehl das Geschmackserlebnis nach Karlsruhe gerettet. In Gengenbach ist die Engelsgasse jetzt eine komplette Augenweide. Alles ist rausgeputzt und Autos sind jetzt offensichtlich aus dieser romantischen Straße verbannt. Damit taucht man ohne Abstriche in die Welt des 17. Jahrhunderts. Mit den Kohleschütten und den Metallkästen für die Kellerabgänge wirkt diese Gasse wie die Illustration aus einem Buch von Charles Dickens. Überhaupt ist Gengenbach immer ein Erlebnis. Antoine de Saint-Exupéry. Der Adventskalender, die Ausstellung im Museum Haus Löwenberg, dank dem Engagement und den vielen Verbindungen des Kurators Reinhard End wird jede Ausstellung zu etwas einzigartigem. Diesmal ist es neben vielem anderen eine Original-Illustration von Antoine de Saint-Exupéry. Er zeichnete meistens zuerst eine Grafik und diese inspirierte ihn zu den wunderbaren, tiefsinnigen Geschichten. Unglücklicherweise verschenkte er der die Original-Zeichnungen seinem Chauffeur. Und so verschwanden diese einzigartigen Originale überall hin, und wer eine besaß, behielt sie auch, für die Öffentlichkeit waren sie verloren. Vor einiger Zeit geriet einer der Sammler, der zwei Bilder hatte, in Geldnot und musste eines davon versteigern. Jean-Marc Probst aus Lausanne erwarb es für seine weltgrößte Sammlung des Werkes von Saint-Exupéry. Jean-Marc Probst besaß auch aus der Suche nach allen Veröffentlichungen zum Kleinen Prinzen in inzwischen mehr als 400 Sprachen und Kunstformen, eine handschriftliche Ausgabe des Gengenbacher Kalligrafen Waldemar Dahlke. Kurator Reinhard End beziehungsweise seine Frau Barbara entdeckte bei Dahlke diese Ausgabe und damit war der Kreis nach Gengenbach geschlossen und gleichzeitig die Verbindung zum Sammler Jean-Marc Probst. Das Original von Antoine de Saint-Exupéry wurde bis jetzt erst einmal in Paris ausgestellt. Und jetzt in Gengenbach. Die Betrachter in Gengenbach gehören somit zu einem sehr kleinen Kreis von Menschen, die ein Original von Antoine de Saint-Exupéry betrachten dürfen.
Für mich sind es auch gerade diese persönlichen Geschichten, die Gengenbach zu einem besonderen Schatzkästchen machen, zu dem ich immer wieder gerne reise.
 
Und ein Danke an alle, die auf diesem Ausflug mit dabei waren. Gemeinsam erlebtes macht es aus. Wir treffen uns immer wieder, tauschen aus, was wir gerade erlebt haben.
Ich wünsche allen frohe und gesegnete Feiertage und als wichtigstes ganz viel Gesundheit jetzt und im nächsten Jahr.
 

Die Einladungen:

Auch dieses Jahr ist es wieder soweit, dass wir uns vor Weihnachten wieder in gemütlicher Runde zusammensetzen. Eingeladen sind alle, die mitgeradelt sind, in diesem Jahr oder irgendwann oder uns einfach kennen.

Ich habe uns im Schlosscafé für Freitag 6.12.2019 18 Uhr angemeldet.

Das Öffnen der Tür des Adventskalenders in Gengenbach wird ebenfalls auf dem Programm stehen. Der Kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry ist für die nächsten 3 Jahre das Thema. Der Termin ist der SA 14.12.2019, da an diesem Wochenende auch der Vogtsbauernhof geöffnet ist. Wir treffen uns um 10:45 vor der Bahnhofsbuchhandlung im HBF. Bitte unbedingt vorher per email anmelden, damit ich weiss, für wieviele Personen ich Tickets kaufen muss.

Begleitend dazu lohnt sich die Ausstellung im Museum Haus Löwenberg. Spannend sind immer wieder die Hintergründe. In den Museen gilt der Museumspass.

 

 
 
 
Zu Antoine de Saint-Exupéry von der Homepage vom Museum Haus Löwenberg:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Museum Haus Löwenberg I Gengenbach

Ausstellung "Der kleine Prinz" vom 30.11.2019 bis 19.04.2020

Eine der populärsten literarischen Figuren hat einen großen Auftritt im Haus Löwenberg und an den Fenstern des Adventskalenders - der kleine Prinz.

 Nicht nur der Text von Antoine de Saint-Exupéry wurde zu einem weltweit verbreiteten Kulturgut;

die zugehörigen Zeichnungen sind Ikonen der Illustration geworden. Im Haus Löwenberg treten sie in vielfältig überraschenden Variationen auf: Zum Ertasten für Blinde und für sehende Menschen eine faszinierende Variante als Relief. Trägerinnen und Träger von Tattoos mit den Motiven des kleinen Prinzen fotografierte die türkische Künstlerin Melissa Mey. 

Neu und einfühlsam interpretierte Valeria Docampo das Werk. Die Argentinierin ist mit ihren Arbeiten in fünf Kontinenten präsent, erhielt hohe Auszeichnungen und zeigt die Originale zum gerade erschienenen kleinen Prinzen in deutscher Sprache.

Jean-Marc Probst zeigt aus der Fülle seiner weltgrößten Sammlung spektakuläre Objekte. Sie sind allesamt Belege für den unglaublichen Weg des zunächst kaum beachteten Werks zum Weltbestseller mit einer Verbreitung in etwa 400 Sprachen und Dialekten.

 Es gibt Werke in Miniaturformat, signierte Exemplare von Che Guevara und von Consuelo, der Ehefrau

des Autors. Ein handschriftliches Exemplar gelangte ausgerechnet vom Gengenbacher Schriftkünstler Waldemar Dahlke in die Hand des Sammlers nach Lausanne. Aus der Morgan Library & Museum in New York kommen Reprints des Originalmanuskriptes.

Der Rose, einem Leitmotiv der Erzählung, wird in Verbindung mit Gilbert Bécauds Lied

„L’important c’est la rose“ ein Raum gewidmet.

Bilder (c) Fondacion Antoine Saint de Excupéry